Schönes & Banales
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#17 Statistisches – Die drei (bisher) meistgelesenen Blogposts 2015 [NaBloPoMo]

In die Blogstatistiken zu schauen, ist immer Fluch & Segen zugleich. Meist liegen Freude & Enttäuschung ziemlich nah beeinander. Darauf nachzuschauen, welche Posts bisher am Meisten gelesen (oder zumindest angeklickt) wurden, habe ich mich aber gefreut. Eine kleine Ahnung hatte ich bereits. Und natürlich ist die Replik Warum mich die moderne Butter anekelt  darunter.  Das war nicht schwer zu erraten. Ronja von Rönne hatte den Post selbst auf Facebook geteilt & dann noch Sybille Berg auf Twitter. Wieder ein schönes Beispiel dafür, dass vieles Zufall ist & man nicht planen kann, ob ein Text viele Klicks bekommt oder nicht.

Mich freut es, einmal, weil ich den Post immer noch gern mag & dann, weil er völlig spontan entstanden ist. Ich kam aus dem Osterurlaub & hatte die Aufregung um den WELT-Text gar nicht so richtig mitbekommen. Und an dem Morgen tatsächlich noch überlegt, ob es Sinn macht, Tage danach noch zu kommentieren. Aber dann kam die Butter-Idee & bahnte sich ihren Weg…

Ein absoluter Dauerbrenner, obwohl schon vom letzten Jahr, ist die Rosa Kindertrauer. Eltern sein ist eben nicht leicht & wenn man selbst sein eigenes Frausein reflektiert, dann ist Mutter einer Tochter sein vielleicht sogar doppelt schwierig. Weil man aus eigener Erfahrung weiß, wie schmerzlich man dazugehören möchte als Mädchen & Frau & wie schamlos das Ganze von Werbeträgern & Konsumindustrie ausgenutzt wird.

Jungen bekommen ähnlich-limitierende Rollenbilder frei Haus geliefert. Ihre Anforderungen an Stärke, Kraft (körperlich & emotional) & Durchsetzungsvermögen sind genauso unrealistisch & leiden zum Verzweifeln ein. Trotzdem sind die „männlichen“ Eigenschaften positiver besetzt, so dass sie aus einer anderen Position starten. Abgesehen davon, dass ich als Mutter einer Tochter einfach näher dran bin an der Mädchenthematik.

Bei Nr. 3 hatte ich keine Idee. Und wieder ist es ein Spontan-es-muss-einfach-raus-Text geworden, der auf dem 3. Platz der Klickstatistik steht. Ich bekomme noch heute Gänsehaut, wenn ich an meinen Germanwings-Flug an genau diesem Tag denke. In Gestern habe ich ihn beschrieben. Es ist gut, wenn man solche Texte hat & immer mal wieder vorholen kann. Sie zeigen einem, die eindeutig man zufrieden & glücklich sein sollte. Sein müsste. Und wie schade es ist, dass einem oft zuviel (Selbstgemachtes) im Weg steht, um das Gefühl zuzulassen.

Dies ist ein Post im Rahmen der NaBloPoMo – Reihe. Die Idee ist, im Juli an jedem Tag zu bloggen. Wer mehr erfahren möchte, liest hier weiter. Noch mehr Blogs, die auch mitmachen, findet ihr rechts oben in der Sidebar. Alle meine Beiträge findet ihr hier

Foto: flickr – JamieThompson – CC by 2.0

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4 Kommentare

  1. Verrarete mich nicht – ich mach mir gar nix aus den Statistiken und ich kapier manches auch nicht … ich weiß allerdings dass mein bestes Aufruf und irgendwie Dranbleib und Zuende-Les-Ergebnis aus 2014 ist, wo ich erkläre warum ich nicht mehr zur rp fahren werde. Nunja.
    Ich freue mich mehr darüber, wenn und dass es jemand gelesen hat, als über diese Zahlen im Hintergrund. wahrscheinlich habe ich deshalb heute frei getextet.
    ich lebe ja auch nicht von meinem Blog. Und geschäfts-beziehungen baue ich unabhängig davon auf bzw. die lesen dann auch schon mal – aber es geht nicht um Zahlen dabei 😉

  2. Irgendwie bin ich mit der Technik noch nicht sehr vertraut und mache mir auch aus Statistiken nicht so viel bzw. als ich noch für eine Verbraucherplattform geschrieben habe, hat es mir mehr bedeutet, wenn ich ganz viele Leser & Kommentare hatte. Heute nicht mehr. Natürlich freue ich mich, wenn meinen Kram jemand liest oder es ihm gar gefällt – aber das haarklein aufzudröseln, dazu fehlte mir heute einfach der Nerv.

    LG
    Ulrike

  3. Ich schaue gern und regelmäßig in die Statistiken. Zu sehen, was gern gelesen wird, gehört zum Feedback wie Kommentare und alles andere. Und ich schreibe ja für den Austausch und auch andere. Sonst hätte ich wahrscheinlich keinen Blog sondern mir ein anderes Medium gesucht.

  4. Pingback: #21 Leben mit & ohne Blog und ein paar Gedanken zu Statistiken [NaBloPoMo] | makellosmag

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