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Sommer

Immer im Sommer schmiede ich Pläne und sprühe vor Ideen. Dabei ist der Sommer die schlechteste Zeit dafür. Denn der Sommer ist zum Eis essen und Schwimmen gehen und die Seele in der Sonne baumeln lassen gedacht. Also muss ich beinahe jeden Sommer wieder lernen, keine schlechte Laune zu bekommen.

Gedankenschnipsel zu Schönheit, Männern im Wald und zu vielen Möglichkeiten

Was meistens passiert, wenn ich hier ankündige, dass es wohl in der nächsten Zeit nicht so viel von mir zu lesen geben wird, ist Folgendes: Auf einmal lauern hinter jeder Ecke Gedanken. Ich tippe sie dann zuverlässig in meinen Entwürfeordner und dort bleiben sie meistens auch. Aber, so dachte ich mir dieses Mal, das muss ja nicht immer so sein. Ich kann mir meine Blogwelt schließlich so machen, wie sie mir gefällt. (Und brauche dafür nicht einmal ein Äffchen und ein geschecktes Pferd auf der Veranda. Oder erstmal eine Veranda.) Genau deshalb gibt es jetzt einfach ein paar Gedankenschnipsel von mir. Und ihr könnt mir gern sagen, ob ihr so etwas auch gern lest. (Sind Schnipsel eigentlich das Gleiche wie Schnitze? Meine Apfelschnitze sind nämlich nicht besonders beliebt.)

Hallo, ich hänge

Hallo, ihr da draußen, ich hänge ein wenig. Viel war nicht los auf dem Blog im letzten Monat und vielleicht bleibt das sogar noch ein wenig so. Ich hänge nämlich. Das ärgert mich ein bisschen und irgendwie auch nicht, weil es ein gutes Hängen ist. Ich hänge hier  nämlich ziemlich komfortabel und glücklich in meinem Leben herum und das mag ich sehr. Draußen wird es hoffentlich bald richtig schön und nachdem ich erfolgreich erklären konnte, warum wir jetzt wieder im Hellen Schlafen gehen, sind es noch schönere Tage, die uns bevorstehen, davon bin ich überzeugt.

Altpapier-Poesie

Allerspätestens mit den ersten Sonnenstrahlen war klar, dass der Kartonfriedhof auf dem Balkon verschwinden musste. Wir haben einen ziemlich ansehnlichen Balkon ordentlicher Größe, aber das Papier hatte ihn fast verschwinden lassen. Alles begann mit den vor Weihnachten eintreffenden Paketen diverser Versandhändler. Es war draußen so kalt und so ungemütlich und irgendwie schlief das Baby immer oder hatte schlechte Laune oder ich hatte gar keine Lust, es in 25 Schichten Jacken zu hüllen, um das bisschen Papier loszuwerden.

Kleine existenzielle Krisen

Das Problem mit dem Bloggen ist ja, dass der Blog eben irgendwie man selbst ist. Aber man lebt nicht im Blog. Hier wäre es vermutlich auch ziemlich ungemütlich. HTML kann man nicht essen und ständig hätte man ein schlechtes Gewissen zwischen all den rot mahnenden Plugin-Updates, während der Schlaf von hereinfliegenden Kommentaren gestört wird, die scharf die eigene mangelhafte Kommasetzung anmahnen.