Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mars und Venus

If you can’t see it, you can’t be it

Vor Kurzem unterhielt ich mich mit jemandem aus der Baubranche. Sie brauchten neue Fotos eines Monteurs auf ihrer Webseite und hatten sich für ein dunkelhaariges Model entschieden. Die beauftragte Agentur riet ihnen davon ab. Der Bekannte zitierte den Rat aus dem Gedächtnis mit „Je weißer und blonder, desto besser. Das schafft Vertrauen.“ Nun lächelt den Interessenten ein aschblonder Mitfünfziger im Internet entgegen. Man kann sagen, dass die Baubranche eine ziemlich konservative Branche ist.

Daddy’s Girl

In den letzten Tagen ging es medial viel um Väter. Um Väter von Töchtern. Um Väter, die bessere Menschen durch ihre Töchter werden. Diese Töchter machen Männer zu Feministen und setzten vermeintliche Frauenthemen wie den Gender Pay Gap auf politische Agenden. Sie machen empathischer, verständisvoller, liebender, ausgeglichener und verhelfen zu einem klareren Blick auf das Leben und gesellschaftliche Missstände. Mich irritert das – übrigens auch, wenn die Erzählung nur beinhaltet, dass Kinder im Allgemeinen einen Mann erst zu einem gefühlsbetonten Wesen machen.

Kurzstrecke: Ich habe den neuen Baywatch gesehen

Die Wege des Herrn sind unergründlich und manchmal führen sie mich in die Neuverfilmung von Baywatch. Mein ursprünglicher Plan war, das schön totzuschweigen und mich vielleicht ein bisschen zu schämen. Und schwupps sitze ich hier und tippe. Der Film war, wie zu erwarten, ein bisschen platt mit viel Humor, der auch bei 5jährigen super einschlagen würde (also viel mit Körperfunktionen), wenn da nicht die ganzen Anspielungen wären, die dazu führten, dass er in den USA ein R+ Rating bekam. (Ich glaube, das ist dann ab 17 freigegeben). Aber hey, für sowas bin ich eigentlich auch mal gern zu haben.

Gastbeitrag: Typen beim Onlinedating

Als ich die Rubrik Gastbeiträge eröffnete, wünschte ich mir etwas über das Singleleben. Danke an Maike, die mir diesen Wunsch erfüllt hat. Neben der Tatsache, dass sie ziemlich witzig ist, macht Maike außerdem sympathisch, dass sie ihren Text fast ein wenig schnöde „Typen beim Onlinedating“  nannte. Und damit der Versuchung widerstand, aus ihm einen dieser Listenartikel zu machen. Ihr wisst schon: „Die 6 Typen, die du kennen musst, bevor du zur Liebessuche online gehst. Nimm dich besonders vor Nummer 2 in Acht.“   Hier kommt ihr Gastbeitrag:

Lieber Weichspülerhersteller

Es ist schon ein bisschen gemein, oder? Da will man einmal modern sein und dann sowas. Da fotografiert ihr total fortschrittlich einen Mann mit Bettlaken wegen Gleichberechtigung und so – und dann so etwas. Macht noch einen schönen Spot dazu, wo er das Bett bezieht und das Ergebnis freudig der Frau präsentiert, als hätte er das Krebsmittel erfunden. Trotzdem, nur Hohn und Spott.