Monate: Mai 2015

Meine kleine Auszeit

Wie sagt man so schön: life is what happens when you are making plans. Ich habe ein bisschen überlegt, ob ich etwas dazu schreibe. Aber gerade weil der letzte Post über die Schreibblockade ging, ist es mir ein Anliegen. An Ideen mangelt es mir nicht, die Blockade ist also überwunden. Ich habe lauter halbfertige Posts in meinem Kopf – über Beyonces Champagnerkonsum, Lena Dunhams Workoutselfie und die bange Frage, wann eigentlich Pünktlichkeit aus der Mode gekommen ist. Woran es mir in den letzten Tagen fehlt, ist die Kraft, sie zu schreiben. Die Stunden, die ich sonst abends mit Bloggen verbracht habe, werden jetzt mit Schlafen gefüllt. Müssen damit gefüllt werden, weil mir mein Körper gerade meine Grenzen aufzeigt.

Liebes Tagebuch….Dein Schneewittchen

Schneewittchen – remastered  Liebes Tagebuch, puh, war das ein Tag. Habe ich dir schon erzählt, dass ich in einem Film gelandet bin, der keinen Bechdeltest bestehen würde? Der Plot ging ungefähr so: Wenn du geil aussiehst, kann es schonmal passieren, dass andere Frauen dich töten wollen. Aber mit ein bisschen Glück kommt ein Typ auf einem Pferd vorbei & nimmt dich mit. Nachdem das Ding jetzt abgedreht ist, sitze ich mit dem Typen auf dem Schloss fest. Ganz süß ist er ja, aber er nervt auch ein bisschen.

Das Lied von den richtig erfolgreichen Frauen macht mich ziemlich müde

Ich bin ein bisschen müde. Das liegt daran, dass es mir immer schwerer fällt, eine bestimmte Platte zu hören. Die Platte heißt Schaut mal hier! und der Song in Dauerschleife trägt den Titel Die richtig erfolgreichen Frauen. Es kommen immer mehr Strophen hinzu, der Inhalt bleibt gleich. Die richtig erfolgreichen Frauen sind natürlich die beruflich erfolgreichen Frauen. In Wirtschaftswoche & ManagerMagazin sind sie angekommen & werden portraitiert. Online buhlen sogar mehrere Heimstätten um das, so wird vermutet, auch sehr kaufkräftige Klientel (der feuchte Traum jeden Werbers – Shoppingsucht vereint mit Topgehalt). Die modernen Heldinnenepen haben eines gemeinsam. In Allgegenwart der gläsernen Decke verstehen sie diese Frauen als etwas Besonderes, als etwas Einzigartiges.