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Happy Woman’s Christmas

Heute ist der 6. Januar. Der Tag, an dem die Heiligen Drei Könige bei Jesus ankamen. (Ja, late to the party, aber es war ja auch ein langer Weg und nur ein Stern statt Google Maps, man kann sich das vorstellen.)  Und es ist der Tag, an dem in Irland traditionell „Little Christmas“ gefeiert wird, das kleine Weihnachten. Nun könnte man mosern, dass es vermutlich das „kleine Weihnachten“ heißt, weil es ein Fest für Frauen ist. 

Pessimistische Stofftiere

Unser neuer Mitbewohner ist eines dieser elektronischen Stofftiere. Das Tier ist ein Hund. Er ist süß und flauschig, aber anstelle von Knopfaugen hat er einen kleinen Bildschirm. Als ich noch klein war, nahm ich jede Nacht alle meine Kuscheltiere mit zu mir ins Bett. Alle, ohne Ausnahme. Auch wenn ich dann selbst kaum Platz hatte, dachte ich, die des Bettes Verstoßenen würden mir sonst traurig aus ihren Knopfaugen hinterherblicken.

Elf Fragen

Als ich 2015 gerade erst ein gutes halbes Jahr bloggte, bekam ich die ersten 11 Fragen zum Liebster Award gestellt. Ich weiß noch, wie ich mich freute. Irgendjemand las das also alles hier! Jetzt hat mich Pipa vom Blog frauenmut mit 11 neuen Fragen bedacht, die ich natürlich gern beantworte. Los geht’s.

If you can’t see it, you can’t be it

Vor Kurzem unterhielt ich mich mit jemandem aus der Baubranche. Sie brauchten neue Fotos eines Monteurs auf ihrer Webseite und hatten sich für ein dunkelhaariges Model entschieden. Die beauftragte Agentur riet ihnen davon ab. Der Bekannte zitierte den Rat aus dem Gedächtnis mit „Je weißer und blonder, desto besser. Das schafft Vertrauen.“ Nun lächelt den Interessenten ein aschblonder Mitfünfziger im Internet entgegen. Man kann sagen, dass die Baubranche eine ziemlich konservative Branche ist.

Wo ich herkomme

Ich komme ungefähr aus der Mitte von Sachsen-Anhalt. Ich bin dort aufgewachsen, zur Schule gegangen, habe die ersten Jahre in Magdeburg studiert. Meine Eltern wohnen dort und große Teile meiner Familie. Ich mag meine Familie sehr gern, ich bin immer viel dort gewesen. Seit meine Töchter auf der Welt sind noch häufiger, denn sie lieben ihre Großeltern, sie lieben die weite Landschaft der Elbauen, die auch mich immer durchatmen lässt und sie lieben die Leute dort. Sie kennen ihre Namen, die Namen ihrer Hunde, sie wissen, wo sie in Gärten laufen können und freudig begrüßt werden. Ich selbst bin in den letzten Wochen oft zusammengezuckt, wenn ich durch die Straßen fuhr, um sie abzuholen, denn Plakate, die ich in Berlin in meinem Bezirk gar nicht kannte, hingen dort sehr viele und sehr tief.