Monate: August 2015

Es ist ein Viagra, Haarausfall, heiße Mädchen-Montag

Mein Wochenende war ganz dem Kampf gegen den Endgegner Pax gewidmet (I’m looking at you, IKEA!). Wenn das Trauma verflogen ist, gibt es vielleicht noch einen Post dazu. Bäh, nun ist also wieder Montag. Der Tag, an dem wir alle richtig schlechte Laune haben, weil wir richtig hart arbeiten müssen. Auf Kommentare im Blog zu antworten würde sicher als Arbeit zählen. Aber leider hat in drei Tagen Internetabstinenz niemand etwas hinterlassen, was nicht direkt im Spamordner gelandet ist. Dann beantworte ich eben die. Viagra sildenafil bijwerkingen bei Kochkurs heute: Berufstätige Mütter à la minute schreibt: „Hello.“ Lieber Viagra Sildenafil Bijwerkingen,

Manchmal denke ich, ich möchte die Menschen gern länger festhalten

Als Kind fiel es mir eine zeitlang schwer, Freundschaften zu knüpfen. Im Teeniealter gab es die beste Freundin & doch gleichen die Szenen meiner Erinnerung keinem Hollywoodfilm. Kein verschworenes Unter-einer-Decke-stecken oder gemeinsame Schwärmereien für den einen coolen Jungen. Ich habe meine Gefühle gern für mich behalten. Ziemlich lange war ich in den gleichen Jungen verliebt wie meine Freundin – ohne, dass sie es wusste. Serien wie Sex and the City brachten uns bei: „My girls come first.“ Keine romantische Komödie ohne Sidekick. In Blogs, Zeitschriften, in Erzählungen anderer – eine Freundin zu haben gehört dazu & zeichnet aus. Man muss sich mich als kommunikativen Menschen vorstellen. Ich rede gern & viel & lange, ich mag es Abende mit anderen zusammen zu sitzen. Gedanken auszutauschen, zu philosophieren, zu spinnen. Aber Bekannte sage ich häufiger als Freund oder Freundin.

Schnipsel vom Elternsein – Spiel doch mal was

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mir im Babyalter kaum etwas sehnlicher wünschte – neben Schlaf, regelmäßigem Essen & eindreiviertel Minuten Zeit allein im Bad -, als dass das Kind anfangen würde zu spielen. Ich hatte in meiner doch recht diffusen Vorstellung des Kinderhabens eine besonders eindringliche Idee davon, dass Kinder sehr viel spielen. Also gut erzogene Kinder, deren Fantasie nicht durch übermäßigen Fernsehkonsum (also alles vor dem 18. Lebensjahr) zerstört sein würde. Was meine unweigerlich sein würden. Ein weiterer Post zu Anspruch & Wirklichkeit drängt sich auf, soll heute aber nicht Thema sein. Da das Baby von sich aus nicht spielte & die diversen plüschig (Bio-Baumwolle) – bunten (aber dezent, um die Sinne nicht zu überfordern) Stimuli gekonnt ignorierte, wenn man selbst sie bespielte, hatte ich eine Phase, in der ich sehr viel Spielzeug kaufte.

Vermiss mich, vergleiche mich, verbessere mich

Es ist schon eine Weile her, dass nach einen Update ungefragt die Health App auf dem Apfelgerät erschien. Seitdem sind mir Fitnessarmbänder, elektronische Essenstagebücher, Schrittzähler & Schlaftracker begegnet. Es gibt sie als Hardware oder als App für 1,29 €. Als Werkzeuge zur Selbstvermessung. Und es gibt offensichtlich erstaunlich viele, die Spaß an der eigenen Effizienz haben. Was die Hilfsmittel versprechen, ist eine ziemlich lückenlose Aufzeichnung des Alltagslebens – oder bestimmter Aspekte davon. Quantified Self heißt die Bewegung. Mich selbst quantifizieren, mit Kennzahlen ausstatten, das kennen wir aus unserem durchökonomisierten Arbeits- und auch oft genug sonstigem Leben. Auf das Bauchgefühl wird nur noch selten vertraut. Warum auch? Wenn sich doch scheinbar alles objektiv messen & im zweiten Schritt gar verbessern lässt.

Breakup Summer – Von Fröschen & Schweinen

Gestern trieb ich mich mal wieder in dem Versuch auf Facebook herum, möglichst allen Informationen fern zu bleiben, die annähernd relevant oder wichtig für den Fortbestand des Universums sein könnten. Klappt sonst ganz gut. Dann las ich folgende Neuigkeit: Kermit, der Frosch & Miss Piggy haben sich getrennt. Dieser Sommer ist ein heißer & ein trauriger. Reihenweise gehen große Promilieben in die Brüche: Gwen Stefani & der irgendwann-mal-Musiker, Lena Gercke & der Fußballer, Sylvie Meis & der Typ, Jennifer Garner & der Möchtegern-Batman…Wenigstens haben sich Will Smith & Jada zusammengerissen. Und die Royals kriegen allerorten brav Nachwuchs. Bei Miss Piggy & Kermit war ich ziemlich überrascht. Weil mir nicht klar war, dass die beiden überhaupt romantisch verhandelt sind. Ich hielt das Ganze immer für ein (ein wenig zu leichtfertiges) Stalking mit einer Prise sexuelle Belästigung von Miss Piggys Seite. Da Kermit auf mich nie so wirkte, als wäre er genauso scharf darauf, die Grenzen der spezienübergreifenden Vermehrung zu überschreiten wie die Schweinedame.