Alle Artikel mit dem Schlagwort: Listen

Bekenntnis einer nicht mehr ganz so anonymen Listenschreiberin

Ich komme aus einer Dynastie von Zettelschreibern. Meine Eltern schreiben beide gern Dinge auf, Listen, notwendige Erledigungen, Tagesinformationen. Ihre Listen traf man überall an, auf dem Block neben dem Telefon, auf hastig herausgerissenen Zetteln, in Notizbüchern, auf Druckerpapier. Sie hingen mit Tesa am Kühlschrank. Allerdings war es nie chaotisch. Schließlich handelte es sich um Listen. Sie waren immer schön geschrieben und sogar, wenn meine Mutter etwas durchstrich, sah es elegant aus, eine perfekte, gerade Linie. Das Listenschreiben liegt also vermutlich in meinen Genen. Wenn ich morgens aufstehe, nehme ich mir einen Stift und Papier.

Ein bisschen Podcastliebe

Podcasts sind großartig. Ich habe sie entdeckt, als ich dem ersten Kind stundenlang zum Einschlafen die Hand hielt und musste ein zweites bekommen, um mein abendliches Hören weiter zu rechtfertigen. Nachdem das erste Kind irgendwann wie aus dem Nichts beschloss, dass es groß sei und mich nicht mehr brauche. (Nicht erst seit diesem Erlebnis weiß ich, dass Erziehung eine Illusion von nervigen perfekten Babykindkurs-Müttern ist. Kinder machen alles irgendwann, nur nicht in meinem Tempo.) Der Plan mit dem zweiten Kind ging übrigens nur bedingt auf, denn es schlief von Anfang an unglaublich gut. Freundlicherweise hat es sich aber das Zahnen bis jetzt aufgehoben, so dass es nachts ganz viel wach ist, allerdings relativ friedlich. Es lässt sich gemächlich Dauerstillen und greift ständig nach dem Kopfhörer in meinem Ohr, was drei Dinge zur Folge hat.

Insomnia – ein nächtlicher Listenpost

Das erste Kind schlief schlecht bis gar nicht – der Klassiker. Das neue Baby schläft viel zu gut, um wahr zu sein. Damit ich mich nicht zu sehr daran gewöhne, es zählt schließlich erst wenige Wochen, übernimmt mein Kopf dankenswerterweise die Babyrolle. Er schläft schlecht ein, meistens gar nicht & hält mich wach mit ausgefeilter Taktik allerlei Quatsch. Immerhin inspiriert er so wieder einmal einen Listenpost, die klicken ja angeblich gut: Kopf-Wachhaltestrategien – die nervigsten 10. Und ja, ich tippte das hier gerade nachts im Bett…im Dunkeln. Ihr dürft gern mitlesen. Aber leise, die anderen schlafen schon.

10 neue Werbeideen für Theo Müller

Wer dachte, der verfrühte Regaleinsatz von Spekulatius & Lebkuchenherzen im Supermarkt seines Vertrauens – gefühlt kurz nach Ostern – sei der größte Feind aufkommender Weihnachtsstimmung, hat nicht mit Müllermilch gerechnet. Die brachten in der letzten Woche ihre Weihnachtsedition ins Kühlregal. Die sieht so aus (Link zum Tweet): Der Kommentar aus der Konzernzentrale zur Empörung auf Twitter ließ nicht lange auf sich warten.

Das war der #Horrorctober

Nachdem ich Anfang des Monats angekündigt hatte, beim #Horrorctober mitzumachen, bin ich euch natürlich noch das Ende der Geschichte schuldig. Ich versuche es kurz & schmerzlos zu halten, obwohl es ein klein wenig schmerzvoll war. Denn die meisten Filme waren enttäuschend & ich glaube, ich bin sehr kurz davor, von meiner Leidenschaft für Horrorfilme geheilt zu werden. Irgendwann hat man das Gefühl fast alles gesehen zu haben, es überrascht wenig & der Aufwand, sich ein paar gut klingende herauszusuchen, um dann doch nur seine Zeit zu vertun, ist mir zu hoch. Dann lieber Serien gucken.  Scream als Serie zum Beispiel. Oder The Knick mit einem großartigen Clive Owen. Die sollte Fans von blutiger, guter Handlung auch zufrieden stellen. Natürlich minus den Gruselfaktor. Man kann eben nicht alles haben. Meine Bewertung zu den Filmen gibt es natürlich trotzdem. Fast schon symptomatisch, dass mir die Filme am Besten gefielen, die eher Thriller & schwarze Komödie als Horrorfilm waren.