Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lese- & andere Empfehlungen

Gastbeitrag: Fleabag ist die beste Serie, die 2016 niemand gesehen hat

Serien sind super. Ganz am Anfang liebte ich Clarissa, dann schaute ich selbstverständlich Beverly Hills und Melrose Place, es folgten Sex and the City, Roswell, The O.C. oder Gilmore Girls. Zuletzt habe ich Good Girls Revolt in einem Rutsch durchgeschaut und bin immer noch sauer, dass keine zweite Staffel in Auftrag gegeben wurde. Und jetzt, wie weiter? Meine fabelhafte Gastautorin weiß Rat. Sie hat eine Serie für uns entdeckt, die bisher völlig zu Unrecht unter dem Radar lag. Und das ist ihr Text dazu.  Ich liebe Furzwitze. Fäkalhumor ist etwas, was mich mehr zum Lachen bringt, als es ein „kluger“ Witz jemals könnte. Es passiert durchaus, dass ich bei Filmen, wie etwa Deadpool oder Bridesmaids Tränen lachen muss. Viele Menschen scheinen schockiert, wenn sie meine Begeisterung für „unreifen Humor“ entdecken. Ich dachte, das läge daran, dass ich recht ruhig wirken kann, wenn ich neue Menschen kennenlerne. Oder daran, dass ich generell wohl sehr brav wirke. Das ist sicher mit ein Grund, aber ich glaube, es liegt auch daran, dass ich eine Frau bin.

Feeministinnen und Raubaukinnen – Meine coole Frau im Oktober macht Wände schöner

Ich habe mich zwar gerade (so halb) von Facebook verabschiedet, aber eine gute Sache muss ich Mark Zuckerberg zugestehen. Über ihn habe ich Karin gefunden. Sie ist Illustratorin und will (nicht nur) unsere Kinderzimmerwände ein bisschen schöner zu machen. Ich mochte ihre Ideen sofort, denn sie sind nicht nur einfach schön (für die Kinder), sondern auch ein bisschen hintergründig (für die Eltern). Und seien wir mal ehrlich, wir brauchen keine weitere Elsa an der Wand. Aber vielleicht eine Feeministin. Grund genug, Karin zu meiner coolen Frau im Oktober zu machen und ihr ein paar Fragen zu stellen:

We love Code – Eine Buchvorstellung für alle, die schon immer mit Computern reden wollten

Code ist überall – in unseren Weckern, im Auto, Fernseher und natürlich in Computern. Julia Hoffmann und Natalie Sontopski, Gründerinnen der Code Girls Leipzig, haben ein Buch geschrieben, das als kleines 101 des Programmierens erklärt, was große Teile unseres Alltags zusammenhält. Ich habe zwar schon in einem kurzen Rails Girls – Workshop in die Programmiersprache Ruby hinein geschnuppert und google mich sonst munter durch HTML, wenn mir etwas auf dem Blog nicht gefällt, aber sonst habe ich keine Ahnung. Also hatte, bevor ich das Buch gelesen habe. Damit war ich die perfekte Zielgruppe. We love Code ist quasi die Einführung vor der Einführung.

Ich habe „Wir kommen“ von Ronja von Rönne gelesen und ihr könnt es gern auch tun

Nun schreibe ich doch noch ein paar Worte zum Debütroman Wir kommen von Ronja von Rönne, nachdem ich ein paar Nachfragen erhalten habe, wie ich ihn fand. Eigentlich wollte ich nicht so recht, den es erscheinen in diesen Tagen eine Menge Rezensionen und es gibt wohl kaum eine Autorin, deren Debüt besprochen wird, über die so viel Meinung bereits den Raum beherrscht. Deshalb will ich auch gar nichts zur Autorin schreiben, den Meisten wird sie bekannt sein. Wer sie nicht kennt, kann sie googeln und wird merken, da gibt es schon eine Menge Ansichten zu ihr, man kann auch sagen Urteile. Ich selbst habe auch mal eines gefällt.

Das war der #Horrorctober

Nachdem ich Anfang des Monats angekündigt hatte, beim #Horrorctober mitzumachen, bin ich euch natürlich noch das Ende der Geschichte schuldig. Ich versuche es kurz & schmerzlos zu halten, obwohl es ein klein wenig schmerzvoll war. Denn die meisten Filme waren enttäuschend & ich glaube, ich bin sehr kurz davor, von meiner Leidenschaft für Horrorfilme geheilt zu werden. Irgendwann hat man das Gefühl fast alles gesehen zu haben, es überrascht wenig & der Aufwand, sich ein paar gut klingende herauszusuchen, um dann doch nur seine Zeit zu vertun, ist mir zu hoch. Dann lieber Serien gucken.  Scream als Serie zum Beispiel. Oder The Knick mit einem großartigen Clive Owen. Die sollte Fans von blutiger, guter Handlung auch zufrieden stellen. Natürlich minus den Gruselfaktor. Man kann eben nicht alles haben. Meine Bewertung zu den Filmen gibt es natürlich trotzdem. Fast schon symptomatisch, dass mir die Filme am Besten gefielen, die eher Thriller & schwarze Komödie als Horrorfilm waren.