Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lese- & andere Empfehlungen

Liebe Jane,…

Was wüssten wir von dir, liebe Jane, wenn es die Männer in deinem Leben nicht gegeben hätte? Deinen Vater, den Pfarrer, der seinen Töchtern genauso wie seinen Söhnen die heimische Bibliothek öffnete. Der dich vermutlich zuhören ließ, wenn er im Pfarrhaus andere Jungen unterrichtete, die er in Pension genommen hatte. Den Verleger, der deinen ersten Roman herausbrachte. Deinen Bruder und deinen Neffen, die mit ihren Biografien deinen posthumen Ruhm befeuerten. Und nicht zuletzt andere große Schriftsteller wie Walter Scott und Coleridge, die dein Talent lobten. Deine Schwester Cassandra, engste Vertraute ein Leben lang, deine Seelenverwandte, die dich pflegte und in deinen letzten Stunden bei dir war, hat hingegen die meisten deiner Briefe verbrannt.

#8 Heute in vier Wochen – Unbeschrieben-Podcast

Vor fast einem Jahr ging alles los – mit dem Buch und diesem Podcast. In vier Wochen wird es nun erscheinen und das ist alles immer noch ziemlich aufregend. Was in der Zeit zwischen Manuskriptabgabe und heute noch passiert ist und warum ich mit Eigenwerbung nicht ganz warm werde, erfahrt ihr in der achten Folge des Unbeschrieben-Podcast. Viel Spaß beim Hören! Das Buch könnt ihr z.B. hier vorbestellen (Link zu Amazon). Ich freue mich über Sterne und Rezensionen auf iTunes. Podcast-Feed ::: iTunes ::: Soundcloud:::Download Foto: flickr – Kimberly – CC by 2.0

Gastbeitrag: Fleabag ist die beste Serie, die 2016 niemand gesehen hat

Serien sind super. Ganz am Anfang liebte ich Clarissa, dann schaute ich selbstverständlich Beverly Hills und Melrose Place, es folgten Sex and the City, Roswell, The O.C. oder Gilmore Girls. Zuletzt habe ich Good Girls Revolt in einem Rutsch durchgeschaut und bin immer noch sauer, dass keine zweite Staffel in Auftrag gegeben wurde. Und jetzt, wie weiter? Meine fabelhafte Gastautorin weiß Rat. Sie hat eine Serie für uns entdeckt, die bisher völlig zu Unrecht unter dem Radar lag. Und das ist ihr Text dazu.  Ich liebe Furzwitze. Fäkalhumor ist etwas, was mich mehr zum Lachen bringt, als es ein „kluger“ Witz jemals könnte. Es passiert durchaus, dass ich bei Filmen, wie etwa Deadpool oder Bridesmaids Tränen lachen muss. Viele Menschen scheinen schockiert, wenn sie meine Begeisterung für „unreifen Humor“ entdecken. Ich dachte, das läge daran, dass ich recht ruhig wirken kann, wenn ich neue Menschen kennenlerne. Oder daran, dass ich generell wohl sehr brav wirke. Das ist sicher mit ein Grund, aber ich glaube, es liegt auch daran, dass ich eine Frau bin.

Feeministinnen und Raubaukinnen – Meine coole Frau im Oktober macht Wände schöner

Ich habe mich zwar gerade (so halb) von Facebook verabschiedet, aber eine gute Sache muss ich Mark Zuckerberg zugestehen. Über ihn habe ich Karin gefunden. Sie ist Illustratorin und will (nicht nur) unsere Kinderzimmerwände ein bisschen schöner zu machen. Ich mochte ihre Ideen sofort, denn sie sind nicht nur einfach schön (für die Kinder), sondern auch ein bisschen hintergründig (für die Eltern). Und seien wir mal ehrlich, wir brauchen keine weitere Elsa an der Wand. Aber vielleicht eine Feeministin. Grund genug, Karin zu meiner coolen Frau im Oktober zu machen und ihr ein paar Fragen zu stellen:

We love Code – Eine Buchvorstellung für alle, die schon immer mit Computern reden wollten

Code ist überall – in unseren Weckern, im Auto, Fernseher und natürlich in Computern. Julia Hoffmann und Natalie Sontopski, Gründerinnen der Code Girls Leipzig, haben ein Buch geschrieben, das als kleines 101 des Programmierens erklärt, was große Teile unseres Alltags zusammenhält. Ich habe zwar schon in einem kurzen Rails Girls – Workshop in die Programmiersprache Ruby hinein geschnuppert und google mich sonst munter durch HTML, wenn mir etwas auf dem Blog nicht gefällt, aber sonst habe ich keine Ahnung. Also hatte, bevor ich das Buch gelesen habe. Damit war ich die perfekte Zielgruppe. We love Code ist quasi die Einführung vor der Einführung. Bevor man sich entscheidet, was man eigentlich lernen will, findet man hier die Grundlagen. Was sehr trocken klingt und dem Buch nicht gerecht wird. Das sieht nicht nur schick aus, sondern erklärt kurzweilig, wie ein Computer von innen aussieht, welche Programmiersprachen es gibt oder wie Apps und Webseiten eigentlich funktionieren. Gespickt ist das Ganze mit Ausflügen in die Geschichte des Code. Hier begegnet man einer Frau nach der anderen. Programmieren ist eben nicht nur …