Jahr: 2015

Blubb, blubb – makellosmag ist erstmal abgetaucht

Das makellosmag ist abgetaucht. Mein kleines 9-monatiges Real Life – Projekt ist fertig gestellt & bekommt nun volle Aufmerksamkeit. Vielleicht komme ich in den nächsten Wochen mal hoch zum Luft holen. Vielleicht bleibe ich auch die ganze Zeit unter Wasser. Damit ihr euch nicht langweilt, gibt es hier ein paar Links zu – nein, nicht alten, sondern gereiften – Texten. Und nach meiner Rückkehr gibt’s dann den Multiple-Choice Test, ob ihr  alles gelesen habt. Liebe Grüße, Corinne.

Führt den 9 bis 5 Tag wieder ein?

Alle reden von Flexibilität, vom Recht auf Homeoffice, vom Auflösen starrer Strukturen in der Arbeitswelt. Ich auch. Letztes Jahr schrieb ich über das Homeoffice. Auch wenn der Text nicht nur jubelnd ist, zitiere ich mich mal selbst: „So lange wir immer noch so tun, als müssten wir alle von 9 bis 5 an den Maschinen stehen und die Knöpfe drücken, weil sonst nichts läuft obwohl viele Tätigkeiten orts- und maschinenunabhängig ausführbar sind, wird sich wenig ändern.“ Also her mit den neuen Modellen: Vertrauensarbeitszeit, Zeitkonten, Heimarbeitsplätze, die eigentlich Überall-Arbeitsplätze sind. Zeitliche Flexibilität ist das Zauberwort. Ich arbeite dann, wenn es reinpasst – nach meinem eigenen Rhythmus. Das ist nicht nur der globalisierten Wirtschaft & dem selbstbestimmten Individuum würdig, sondern auch besser für die Unternehmen. 

Die Person, die den Nachtisch teilen will… – Warum Erwachsene beim Essen mindestens genauso nerven können wie Kinder.

Wenn man täglich mit Kind seine Nahrung zu sich nimmt, ist man manchmal ziemlich froh, dass keiner zuschaut. In der Öffentlichkeit habe ich auch viel zu oft das Gefühl, Dinge rechtfertigen  zu müssen. Leider ist man als Eltern nicht mehr so viel ohne Kind unterwegs, so dass einem ein wichtiges Detail fast gar nicht mehr auffällt: ungewöhnliches Benehmen beim Essen ist keine Kindereigenschaft. Diverse Weihnachtsfeiern & weitere jahreszeitbedingte Essenseinladungen haben es in den letzten Tagen ans Licht gebracht: um sich an öffentlichen Tischen komisch zu verhalten, muss man keine 5 Jahre alt sein. Als Erwachsener hat man aber das Privileg, dass es sich in der gesellschaftlichen Wahrnehmung mehr um persönliche Spleens handelt als um schlechte Erziehung. Über die irgendwie hinweggesehen wird. Außer bei mir im Blog. Hier geht es jetzt nämlich zur Sache. Vorhang auf für die nervigsten Szenen beim Essen mit Erwachsenen.

Barbies crowdgefundende Schwester – Die Lammily – Review

Zu Nikolaus ist die Lammily bei uns eingezogen. Wer noch nicht von ihr gehört hat, Lammily ist eine Barbie-Alternative, entstanden aus einer Crowdfundingaktion. Über Barbies unrealistischen Körper muss man nicht mehr viel schreiben, er erschließt sich eigentlich dem Betrachter sofort. In ihrer Minitaille hätten nie alle lebenswichtigen Organe Platz & aufgrund des Sinnlosverhältnisses zwischen Brustumfang & zu kleinen Füßen, würde Barbie im echten Leben ständig vorn über kippen. Das Frauenbild, das Barbie vermittelt, wird ebenfalls häufig kritisiert. Auch wenn die Puppe mittlerweile Astronautin, CEO & Rennfahrerin war, geht es bei einem Großteil der Barbiewelt eben doch ums Äußere: Haare, Kleidung, Hübschsein.