Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bloggen

Gedankenschnipsel zu Schönheit, Männern im Wald und zu vielen Möglichkeiten

Was meistens passiert, wenn ich hier ankündige, dass es wohl in der nächsten Zeit nicht so viel von mir zu lesen geben wird, ist Folgendes: Auf einmal lauern hinter jeder Ecke Gedanken. Ich tippe sie dann zuverlässig in meinen Entwürfeordner und dort bleiben sie meistens auch. Aber, so dachte ich mir dieses Mal, das muss ja nicht immer so sein. Ich kann mir meine Blogwelt schließlich so machen, wie sie mir gefällt. (Und brauche dafür nicht einmal ein Äffchen und ein geschecktes Pferd auf der Veranda. Oder erstmal eine Veranda.) Genau deshalb gibt es jetzt einfach ein paar Gedankenschnipsel von mir. Und ihr könnt mir gern sagen, ob ihr so etwas auch gern lest. (Sind Schnipsel eigentlich das Gleiche wie Schnitze? Meine Apfelschnitze sind nämlich nicht besonders beliebt.)

Hallo, ich hänge

Hallo, ihr da draußen, ich hänge ein wenig. Viel war nicht los auf dem Blog im letzten Monat und vielleicht bleibt das sogar noch ein wenig so. Ich hänge nämlich. Das ärgert mich ein bisschen und irgendwie auch nicht, weil es ein gutes Hängen ist. Ich hänge hier  nämlich ziemlich komfortabel und glücklich in meinem Leben herum und das mag ich sehr. Draußen wird es hoffentlich bald richtig schön und nachdem ich erfolgreich erklären konnte, warum wir jetzt wieder im Hellen Schlafen gehen, sind es noch schönere Tage, die uns bevorstehen, davon bin ich überzeugt.

Blubb, blubb – makellosmag ist erstmal abgetaucht

Das makellosmag ist abgetaucht. Mein kleines 9-monatiges Real Life – Projekt ist fertig gestellt & bekommt nun volle Aufmerksamkeit. Vielleicht komme ich in den nächsten Wochen mal hoch zum Luft holen. Vielleicht bleibe ich auch die ganze Zeit unter Wasser. Damit ihr euch nicht langweilt, gibt es hier ein paar Links zu – nein, nicht alten, sondern gereiften – Texten. Und nach meiner Rückkehr gibt’s dann den Multiple-Choice Test, ob ihr  alles gelesen habt. Liebe Grüße, Corinne.

Wie man keinen Roman schreibt – #NaNoWriMo – Rückschau

Seit ich denken kann, schreibe ich. Es gibt Schulhefte mit ersten Geschichten in krakeliger Schrift und sogar einen Roman aus der ganz frühen Jugendphase, bei dem ich bisher allerdings noch nicht den Mut aufbringen konnte, mal wieder reinzuschauen. Das Anlesen der zufällig wiederentdeckten Tagebücher meines 12jährigen Ichs hatte mir erstmal gereicht. Ich bin da ziemlich kritisch mit mir. Das Bloggen hat eine Lücke gefüllt und ich liebe es sehr. Wie Wörter sich finden, aneinander reihen & Texte entstehen, wie auf einmal aus Nichts etwas entsteht, wie sich ein Bogen ergibt, ein passendes Ende – das überrascht mich immer wieder & ist nicht nur befriedigend, sondern manchmal fast magisch.

Mein problematisches Beziehungsmuster mit dem Internet

Ich habe mittlerweile so häufig die Twitter-App gelöscht & wieder drauf gespielt (zur Selbstdisziplinierung, ihr wisst schon), dass sie eine kleine beleidigte Seele entwickelt hat & ganz schön rumzickt. Auf der ZEIT lese ich diese Woche: Warum Eltern den Kampf gegen Smartphone und Internet so schwer gewinnen können. Eltern mit Kindern zwischen 8 und 14 Jahren spüren „Kontrollverlust, Machtlosigkeit und Überforderung“. Meine Eltern wissen, wovon der Text spricht. Auch wenn sie mich nicht mehr 24 Stunden um sich haben, jetzt, wo ich doch schon über 30 bin. „Was macht es mit Familien, wenn Urlaubsorte danach ausgesucht werden, ob sie W-LAN besitzen, weil die Kinder sonst nicht mitfahren?“ fragt der Text weiter. Ja, hier, schuldig. Mittlerweile eines meiner wichtigsten Auswahlkriterien. Da ich aber nun schon erwachsen bin, ist es bei mir natürlich kein Erziehungsproblem mehr. Das Internet und ich haben, wie es sich unter ordentlichen Mittdreißigern gehört, eher ein problematisches Beziehungsmuster.