Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hausarbeit

Oh, magische Haushaltshelferlein!

Seht es mir nach, ich mag mit dem heutigen Thema ein bisschen spät dran sein. Aufgrund von Baby und Elternzeit sozialisiere ich wieder vermehrt in Mütterkreisen und hier schlug mir in letzter Zeit die schiere Wucht der Begeisterung für den Superapparat mit der Thermik im Namen entgegen. Die Zaubermaschine ist sehr teuer und ein kleines Wundertier. Sie erlaubt es ihrem Besitzer oder Besitzerin, einen bunten Strauß an Zutaten in die technisierte Schüssel zu werfen, den Deckel zu schließen und eine halbe Stunde später steht das 3-Gänge-Menü bereit. Deshalb wird sie mindestens genauso liebevoll besprochen und angepriesen wie das eigene Kind. Was wenig verwundert. Immerhin handelt es sich hier ebenfalls um ein echtes Investment, dessen Rendite aber sehr viel schneller und verlässlicher sichtbar wird. Wer dem Treiben einige Wochen zusieht, dem wird schnell klar, dass es sich hierbei um einen Virus handelt.

Die griechische Handwerker-Tragödie

Es beginnt harmlos mit einem tropfenden Wasserhahn, schlechtem Fernsehempfang oder dem seltsamen Geräusch aus dem Kühlschrank. Meist ist auf das eigene Unterbewusstsein Verlass, welches das Problem zunächst konsequent ignoriert. Denn es weiß, was es erwartet. Irgendwann wird es dennoch offenbar: aus dem Wasserhahn rinnt es mittlerweile so laut, dass das Geräusch nur noch vom Kühlschrank übertönt wird, während man sich wundert, dass kein Darsteller in der Lieblingsserie das gigantische schwarze Loch thematisiert, was sich über den Bildschirm bewegt. Du hast ein Haushaltsproblem. Die Zeit des Leugnens ist vorbei & wie bei allen schwerwiegenden Lebenskrisen, wird zunächst google zu Rate gezogen. Nachdem das youtube-Video von Paul, der ein ähnliches Problem mit einer Mischung aus Backpulver, Essig & Speisestärke in den Griff bekommen hat, durchprobiert ist & Partner/ Freunde/ Bekannte darauf bestanden haben, „mal was zu probieren“, was die Sache erfahrungsgemäß verschlimmert hat, ergibst du dich deinem Schicksal & machst dich auf die Suche nach „jemandem, der sich mit so etwas auskennt“ – oder zumindest so tut als ob. Bald wird dich ein Handwerker besuchen.  

Liebe Mütter, die Erlaubnis, nicht perfekt sein zu müssen, geben euch jetzt Pappteller.

Kennt ihr Dixie? Nein, nicht die Toiletten. Das Pappgeschirr. Ich kannte es auch nicht. Die US-Firma produziert alle Arten von Tellern & Bechern – aber nicht für Kinderparties oder das Sommerpicknick, sondern den täglichen Gebrauch. Mit großem & wachsendem Erfolg. Bereits 2008 erklärte ein Werbespot, worum es geht. Wer Pappgeschirr verwendet, kann sich den Abwasch sparen. Und hat so mehr Zeit für die Kinder. Denn, so eine Mutter im Werbespot: „Meine Kinder kommen immer zuerst.“ Mittlerweile hat Dixie eine Marke aufgebaut, die ohne schlechtes Gewissen & peinliche Blicke fest an den Familientisch gehören darf. Im Sommer startete man die „Be More Here“ – Kampagne mit dem #DarkforDinner – Hashtag. Familien, sagt Dixie, stellt Telefon, Fernseher & iPad beim Essen ab! Erzählt euch wieder Geschichten. Den Spot dazu gibt es hier. Wer wie ich gerade noch vor dem Wochenendwäscheberg saß, kann sich ein interessiertes Nicken vielleicht ebenfalls nicht verkneifen, auch wenn das ökologische Gewissen jegliche Idee des Nachmachens verbietet.

BeinBekleidungsBeichte

Heute dachte ich, ich komme der Vorratsdatenspeicherung lieber zuvor & liefere meine Socken ans Messer. Meine Socken sind nämlich kriminell. Vielleicht liegt es an ihrer harten Kindheit im Trockner. Wenn ich so zurückdenke, habe ich Ihnen wohl zu wenig gesagt, wie sehr ich sie liebe. Was auch immer der Grund sein mag, irgendwann sind sie alle vom Weg abgekommen. Die Bunten lieben es, meine Wäsche zu killen. 

Warum ihr alle für die Apokalypse Backpulver einpacken müsst

Der Frühling ist da! Also Eis essen, die Winterjacke weghängen & mal wieder erwägen, sich die Beine zu rasieren. Aber auch Frühjahrsputz. Die Sonne zeigt es unerbittlich. Da, wo man sich in den dunklen Monaten wunderte, dass man so schnell mit dem Putzen fertig war, lag halt irgendwie doch Staub. Gerade lese ich allerorten vom ökologisch verträglichen Putzen. Sogar in der US-VOGUE, die ich auf einem Flug neulich erwarb.