Punkt 1: Du sollest mal wieder bloggen. Du hast schon eine Woche nichts geschrieben.
Punkt 2: Dir fällt nichts ein.
Punkt 3: Eine Woche. Das Internet wird dich längst vergessen haben…
Punkt 4: Dir wird klar, dass du eine Schreibblockade hast. Was nicht sein kann. Weil du keine Schriftstellerin bist. Und das hier doch dein Hobby ist – so ohne Druck & Verpflichtung.
Punkt 5: Du machst dir einen Kaffee, obwohl du keinen Kaffee trinkst. Aber alle Blogger trinken Kaffee. Das wird das Problem sein. Du bloggst immer ohne Kaffee.
Punkt 6: Du überlegst den Gott Google um Inspiration anzurufen. Bis dir wieder einfällt, dass du gerade Entgoogleisierung light machst.
Punkt 7: Vielleicht hilft Nervennahrung. Du könntest über diese Tüte Chips bloggen. Und gleich noch ein Instagram-Foto machen. Grandiose Idee!
Punkt 8: Beschissene Idee.
Punkt 9: Du verwirfst weitere Ideen. Dir wird klar, dass du mittlerweile am Was, wenn die anderen es nicht mögen? – Syndrom leidest. Du kanntest das bisher beim Präsentationen halten, Geschenke überbringen & in allen anderen 98% deiner Lebenssituationen. Symptome konnten jederzeit auftreten. Jetzt hat es auch das Bloggen erwischt.
Punkt 10: Du beschließt ganz aufzugeben & die Seite zu löschen.
Punkt 11: Ach komm, who are you kidding?
Punkt 12: Du könntest darüber bloggen, dass du nicht bloggen kannst.
Punkt 13: Wie originell.
Punkt 14: Du planst den Post, beschließt darüber zu schlafen & darauf zu warten, dass dir noch etwas Besseres einfällt. In Wahrheit willst du dich selbst überlisten & nachher so tun, als hättest du den geplanten Post vergessen.
Punkt 15: Ach, sch****egal, es ist dein Blog.
Du drückst veröffentlichen.
Foto: flickr – Tao Zero – CC by 2.0