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#2 Weggabelung [NaBloPoMo]

Gestern ging es um Blogs, der Schreibimpuls heute lautet: Wann musste ich in der Vergangenheit eine große Entscheidung treffen? Und wie hätte sich mein Leben verändert, wenn sie anders ausgefallen wäre? Ein anderes Leben also. Die Frage nach der großen Entscheidung fragt also wirklich nach einer richtig großen Entscheidung. Da zählt nicht das eine Mal, als ich versuchte, ein dreiviertel Jahr Vegetarierin zu sein.

Was sagt das jetzt über mich aus, dass mir nichts wirklich einfällt? Weiterlesen

Im Juli mache ich NaBloPoMo – Wer macht mit?

Fragt ihr euch gerade, ob ich eine neue Wunderdiät ausgegraben habe? Habe ich nicht, NaBloPoMo ist auch keine Weiterentwicklung von Paleo.

Aber vielleicht wisst ihr auch schon, worum es geht. NaBloPoMo gibt es in der englischsprachigen Blogosphäre schon eine Weile. Die Abkürzung steht für National Blog Posting Month.

Die Idee dahinter: einen Monat lang jeden Tag schreiben. Entsprechend einfach die Regeln: „keine vorgegebenen Themen, keine Mindestwortzahl, keine Regeln: nur du, dein Blog und 30 neue Posts.“  Weiterlesen

Ein leicht verspäteter I’m back – Post

Manchmal, in ganz schwachen Momenten fehlender Selbsterkenntnis, frage ich mich, wieso ich eigentlich während meiner Schwangerschaft oder wenigstens in der Elternzeit kein erfolgreiches Cupcake-Startup oder wenigstens einen Onlineshop hochgezogen habe. Für von Merinoschafen aus der eigenen Wolle handgeklöppelte Babydecken oder sowas in der Art. Nicht mal für ein popeliges Onlinemagazin hat es gereicht. Sogar den Blog habe ich nach der Elternzeit gestartet.

Das ist nicht nur betrüblich sondern vor allem mir selbst komplett unverständlich. Denn bereits 2012 hatte sich das Konzept des Power Maternity Leave breit gemacht. Ich hätte mich also darauf einstellen können.  Weiterlesen

7 Fakten über mich

I’m baaaack… (Hier jetzt bitte ein cooles Gif vorstellen.)

Und während ich noch am obligatorischen Post über die wunderbar heilsamen Erkenntnisse der Blogauszeit feile („Ein Leben ohne Internet ist möglich aber sinnlos.“), hat mich die liebe Lexa vom Blog Lexas Leben im Rahmen des One Lovely Blog Award nach 7 Fakten über mich gefragt.  Bussi & Danke.

Los geht’s.

  1. Ich bin gefürchtet für meine Aprilscherze und befolge hier gern das Gesetz der Serie. Drei Jahre in Folge konnte ich Kollegen davon überzeugen, dass sie ein wichtiges Meeting beinahe verpasst hätten. Bevor das Taxi nach Tegel aufbricht, kläre ich aber immer alles auf. (Die meisten Kolleginnen sind Mütter & weisen daher einen Grad an Organisiertheit auf, der anderer Scherze bedarf.)
  2. Angela Chase ist schuld, dass ich meine Teenagerzeit hindurch rote Haare & Jordan Catalano das Lesen beibringen wollte (um danach zu knutschen). Beide Wünsche haben sich inzwischen erledigt. (Ich küsse jetzt anderweitig.)
  3. Ich habe das Baden verlernt. Wann immer ich hollywoodreif bei Kerzenschein in die Blubberwanne steige, bin ich nach 10 Minuten wieder draußen. Wahrscheinlich ist mir aufgrund meines inzwischen sehr hohen Alters mittlerweile die Vergänglichkeit des Lebens zu bewusst.
  4. Ich mag Fleisch. BiFi, Spare Ribs & Beef Jerky wären ein perfektes Dinner.
  5. Der größte Akt der Rebellion gegen die Erziehung meiner Eltern ist wahrscheinlich, dass ich Hotelzimmer verlasse ohne die Betten zu machen, Handtücher zu ordnen & noch ein wenig aufzuräumen. Was meine wunderschöne Kindheit belegt.
  6. Dafür gebe ich gern & großzügig Trinkgeld. Nicht nur in Hotels.
  7. Mit neun habe ich mich als Whitney Houston bei der Mini Playback Show beworben & wurde abgelehnt. Manchmal offenbart sich erst viel später, dass das Leben es doch gut mit dir meinte im Moment der Niederlage.

Ich gebe weiter an folgende Blogs:

Notes to herself (Nachdem Lina schon meine Nominierung für den Liebster Award ignoriert hat, stalke ich sie jetzt einfach so lange mit Blogpreisen bis sie entnervt aufgibt.)

Impressionista (Ich glaube bei meinem Start ins Berufsleben habe ich nicht halb so kluge Sache gedacht wie Christina. Ganz bestimmt habe ich nicht so wunderbare Worte wie Hamsterrad-Zombie dafür gefunden.)

No Robots Magazine (Wer Gilmore Girls liebt, kann per Definition nur super sein.)

Splitter vom Glück, nicht nur aber auch für Leahs wunderschön-ehrlichen letzten Text über Gewicht & Körper.

Und last but not least – meine Groschenphilosophin. („Trotzdem wird der Moment kommen, in dem du mit dir alleine glücklich werden musst.“ – Oh ja!). Mit herzenden Grüßen. Auch du musst nicht mitmachen, gehörst aber natürlich unbedingt auf meine lovely-Liste.

Wer mitmachen möchte, sollte:

  • 7 Fakten über sich veröffentlichen &
  • kann den Lovely Blog Award gern an andere Blogger weiter reichen.

Foto: flickr – Gareth – CC by 2.0

Wie man einen Blogpost schreibt – Die 15 Punkte Schreibblockade-Edition

Punkt 1: Du sollest mal wieder bloggen. Du hast schon eine Woche nichts geschrieben.

Punkt 2: Dir fällt nichts ein.

Punkt 3: Eine Woche. Das Internet wird dich längst vergessen haben…

Punkt 4: Dir wird klar, dass du eine Schreibblockade hast. Was nicht sein kann. Weil du keine Schriftstellerin bist. Und das hier doch dein Hobby ist – so ohne Druck & Verpflichtung.

Punkt 5: Du machst dir einen Kaffee, obwohl du keinen Kaffee trinkst. Aber alle Blogger trinken Kaffee. Das wird das Problem sein. Du bloggst immer ohne Kaffee.

Punkt 6: Du überlegst den Gott Google um Inspiration anzurufen. Bis dir wieder einfällt, dass du gerade Entgoogleisierung light machst.

Punkt 7: Vielleicht hilft Nervennahrung. Du könntest über diese Tüte Chips bloggen. Und gleich noch ein Instagram-Foto machen. Grandiose Idee!

Punkt 8: Beschissene Idee.

Punkt 9: Du verwirfst weitere Ideen. Dir wird klar, dass du mittlerweile am Was, wenn die anderen es nicht mögen? – Syndrom leidest. Du kanntest das bisher beim Präsentationen halten, Geschenke überbringen & in allen anderen 98% deiner Lebenssituationen. Symptome konnten jederzeit  auftreten. Jetzt hat es auch das Bloggen erwischt.

Punkt 10: Du beschließt ganz aufzugeben & die Seite zu löschen.

Punkt 11: Ach komm, who are you kidding? 

Punkt 12: Du könntest darüber bloggen, dass du nicht bloggen kannst.

Punkt 13: Wie originell.

Punkt 14: Du planst den Post, beschließt darüber zu schlafen & darauf zu warten, dass dir noch etwas Besseres einfällt. In Wahrheit willst du dich selbst überlisten & nachher so tun, als hättest du den geplanten Post vergessen.

Punkt 15: Ach, sch****egal, es ist dein Blog.

Du drückst veröffentlichen.

Foto: flickr – Tao Zero –  CC by 2.0