Alle Artikel mit dem Schlagwort: Make-Up

Kommt, kommt und kauft mehr Farbe

Es ist erst ein paar Dekaden her, da sparte ich sehr lange auf CK One. Weil CK One einfach das Coolste war und ich es natürlich unbedingt haben musste. Dazu trug auch die Ästhetik der Werbung bei – minimalistisch, schwarz-weiß und Kate Moss. Vor CK One hatte ich nur nach Vanilla Kisses gerochen, dem Deo der 90er. Vanilla Kisses kostete damals laut Internet 4 Mark, CK One 40 Mark. Ich trug also irgendwann stolz mein Geld zu Douglas und hielt die ersehnte Flasche in meinen Händen. Zuhause angekommen sprühte ich mich sofort damit ein – und wollte eigentlich wieder zu Vanilla Kisses wechseln. Wenn ich ehrlich zu mir selbst gewesen wäre, hätte ich CK One wohl zurück bringen müssen, denn es gefiel mir nicht. (Heute kann ich das übrigens nur noch durch akute pubertäre Geruchsverwirrung erklären.) Aber ich behielt es, weil es cool und teuer war. Und weil etwas, was so teuer war, ja auch automatisch irgendwie exklusiv und erstrebenswert und selbstverständlich gut sein musste.

Das starke Geschlecht macht putzige Sachen – Männer & Make-Up

Heute, liebe Freundinnen & Freunde der gepflegten Montagmorgenunterhaltung präsentieren wir eine Folge aus der beliebten Reihe: Lachen wie bei Mario Barth. (Ihr wisst schon, warum Frauen nie Kekse essen & Männer nicht bügeln können.) Haltet euch fest, denn heute probieren Männer Make-Up. Den youtube-Beweis findet ihr hier. Ganz drollig stellen sie sich an mit der ihnen völlig unbekannten Ausrüstung. Benutzen die Foundation wie ein Telefon & wissen nicht einmal, wie das mit dem Lippenstift geht.

Make-up & ich

Vielleicht war es die Bilderflut von der Fashion Week. Ich habe diese Woche das erste Mal darüber nachgedacht, warum ich eigentlich so gut wie nie Make-up trage. Ich habe nichts gegen Make-up. Ich habe gelegentlich etwas gegen die Art, wie es vermarktet wird. Aber ich finde auch an Fashionwerbung Einiges auszusetzen. Und mag trotzdem Mode. Ich trage Jumpsuits im Büro. Meine Schminkfreiheit ist kein ideologisches Statement. 

Wo Namen nicht nur Puder & Mascara sind… – Die Beautybranche nimmt Frauen noch ernst.

Vor einiger Zeit ging die neue Flirt-App Tripr durch die sozialen Medien, die sich insbesondere an Backpacker richtet. Die meisten User suchen One-Night Stands, was die wahrscheinlich unbemerkte Namensgleichheit zur Geschlechtskrankheit doppelt so interessant machte. Mit Produktnamen ist es also so eine Sache. Seit einer ganzen Weile amüsiere ich mich über Kosmetikprodukte mit, sagen wir mal, einfallsreichen Namen. Als potentielle Konsumentin, die sich gern kritisch über diesen Wirtschaftszweig äußert, kann ich zum Jahresende aber nur noch eines sagen: Die kennen uns wirklich. Die wissen, was Frauen wollen & wie wir ticken. Wie sonst könnten sie auf Dinge kommen wie…