Ungefragte Kommentare zum Äußeren – Teil 321: Renée Zellwegers Gesicht
Wenn es nichts über Gewicht, falsche Kleiderwahl oder nichtvorhandene Babybäuche zu berichten gibt, dann widmet sich die einschlägige Presse (BUNTE, Gala & STERN bis zur Süddeutschen) sowie die TV-Landschaft gern investigativen Vor- & Nachher-Vergleichen von Gesichtern. Auch hier lassen sich tolle Bildstrecken draus machen, die nebenbei noch gut für die Klickraten sind (neben dem hohen Nachrichtenwert). So geschehen mit Renée Zellweger, die bei den Elle Women in Hollywood Awards erschien. Die BILD nennt den Auftritt „gruselig“, andere begeben sich natürlich nicht auf dieses Niveau und schreiben einfach, sie kam mit neuem Gesicht. Der häufigste gebrachte Vergleich – in Presse, TV & im Netz: Sie sieht nicht mehr aus wie Bridget Jones. Bridget Jones ist 13 Jahre her. 13 Jahre. Und war eine Rolle. Schönheitsoperationen kann man kritisieren, sollte man sogar. Wenn der Europachef von Botox sagt, dass man die Frauen noch erziehen müsse. Wenn am Kurfürstendamm Schaufenster von Botox-to-go künden. Natürlich ist das Ausdruck von fehlgeleiteten Schönheitsidealen. Es geht um Frauenkörper, bei denen, in Ermangelung verschwindender Gängeltaktiken (gleiches Gehalt wollen sie & in die Vorstände auch), das Korsett der Optik immer …



