Beauty & Banales, Schönes & Banales
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#22 Das Jahr 2015 hat mir alles beigebracht, was ich wissen muss [NaBloPoMo]

Zwischenbilanz zu diesem Jahr soll ich heute ziehen, so der NaBloPoMo – Schreibimpuls. Nun, über ein halbes Jahr ist bereits vergangen & ich kann mit Sicherheit sagen, dass 2015 mir bereits alles Wichtige beigebracht hat, was ich im Leben wissen muss.

Die vergangenen Monate geizten nicht mit Weisheiten & tiefer Erkenntnis. Aha-Momente waren breit gestreut. Das Wissen für mich zu behalten wäre eigensinnig.

Wie ihr es von mir, eurem kleinen trendigen Serviceblog, gewohnt seid teile ich daher 3 mit euch.

Ab jetzt noch mehr Spaß unter Null. Die modern Hausfrau weiß um die Vorteile einer Kühlgefrierkombination. Mit hübschen Magneten aus abwaschbarer Folie lässt sich zum Beispiel der Überblick über den Inhalt behalten. Was verhindert, dass man freudige Überraschungen auf der Suche nach Essbarem erlebt, wenn lang vermisste Reste zum Vorschein kommen (weiß ich vom Hörensagen.). Längst sind die Zeiten aber vorbei, in denen man sich nur mit hauswirtschaftlichen Fähigkeiten über Wasser bzw. am Mann halten konnte. Um die eigene fuckability bis zum letzten Tag (aufgearbeitet von Amy Schumer hier) aufrecht zu erhalten, sind weitere Anstrengungen von Nöten. Deshalb lassen wir uns jetzt unseren Arsch (wahlweise auch Hüften oder das Fett an den Ellbogen (die übrigens auch altern können) schock frosten. Das erschreckt die armen kleinen Fettzellen so sehr, dass sie absterben. Kryolipolyse heißt das Ganze (Ist das nicht auch das Zeug, das Superman lähmt?) und reiht sich nahtlos ein in sinnlose Beautytrends wie Frizzed-Out Hair (Ja, Spliss ist in.) oder Extensions für die Augenbrauen. Amen, Schwester.

Väter machen endlich auch alles falsch. Wieso sollte das mediale Monopol des Falschliegens in Zeiten der Gleichberechtigung eigentlich nur den Frauen vorbehalten sein? Väter, dass sind die, die zu wenig Elternzeit nehmen und es auch nicht schaffen, die moderne Arbeitswelt im Alleingang zu reformieren, die, die Präsenzkultur mitmachen & immer nur morgens zum Kindergarten bringen…Väter also, die können es auch nicht mehr richtig machen. Kohle ohne Ende verdienen, sich freuen, dass die Partnerin schon immer wegen der Kinder kürzer treten wollte & mit 5 Minuten morgens mit den Kindern zufrieden sein – geht gar nicht (siehe das moderne Väter-Interview in der ZEIT). Wenn sie privilegiert sind (das heißt, man kann sich ein Au-Pair leisten), in den Medien stehen & sich dazu bekennen, möglichst gleichberechtigt zu teilen, Meetings früher zu verlassen & Fiebergesichter zu kühlen, ist es aber auch nicht recht. (siehe: Lasst uns heute mal ärgern über…Christian Ulmen.) Wenn ihnen nämlich dann die gleichen Probleme wie sie Frauen haben, begegnen, sollen sie bitte still sein. Oder den 24/7 Disclaimer auf der Stirn tragen: „Ich darf mich nicht beschweren, weil Frauen machen das seit Jahren durch.“? Dabei ist es mal wieder gar nicht so schwer. Es ist noch ein langer Weg. Gehen wir ihn besser gemeinsam als allein. Lieber aktive Väter, egal wie weiß & männlich (!) gar & privilegiert, die sich mit ihren Problemen als den Frauen & Müttern ähnlich erkennen als Retortenversionen mittelalter erzkonservativer Chefs.

Wovon guter Sex NICHT abhängt, egal was JOLIE oder COSMOPOLITAN sagt deinem Sternzeichen (Auch wenn es sie natürlich gibt, diese unglaubliche, zu deinem Tierkreiszeichen passende Sexposition, die dich um den Verstand bringt. Die, die du dann dein Leben lang einhalten musst, weil sorry – Sternzeichen bleibt Sternzeichen),

deiner Unterwäsche (Die zieht man meistens aus.),

deiner Experimentierfreudigkeit bei der Wahl des Ortes (vor dem Kühlschrank – Klingt nach 9 1/2 Wochen aber in sowieso kühlen Breitengraden wenig zielführend. Es sei denn, man macht grad Kryolipolyse oder ist gern ein menschliches Sandwich; auf der Motorhaube (Auf einer kuscheligen Picknikdecke mit den Lichtern von LA im Hintergrund magst du nahe dran an einer Filmszene sein, auf einem Volvo in der Kurt-Schuhmacher-Straße sieht das Ganze anders aus.); bei einem Waldspaziergang (Nein.)

oder deiner Vaginal Shrink Cream (Don’t google it, it’s an actual thing.).

Foto: flickr – yoppy – CC by 2.0

Dies ist ein Post im Rahmen der NaBloPoMo – Reihe. Die Idee ist, im Juli an jedem Tag zu bloggen. Wer mehr erfahren möchte, liest hier weiter. Noch mehr Blogs, die auch mitmachen, findet ihr rechts oben in der Sidebar. Alle meine Beiträge findet ihr hier

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