Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bekenntnisse

#18 Seitenwechsel – No Pictures, please. [NaBloPoMo]

Heute nehme ich einfach mal einen bisher ausgelassenen Schreibimpuls, nämlich die Frage, ob ich mich vor oder hinter der Kamera wohler fühle. Die langweilige Antwort ist: weder noch. Ich bewundere Blogs, die so viel Liebe in ihre Fotos stecken wie die von Lina oder Leah. Ich bin zu ungeduldig für gute Fotos. Sowohl vor als auch hinter der Kamera. Wenn ich selbst am Auslöser bin, fehlt mir oft die Lust, zu überlegen, was wie gut aussehen könnte. Und wahrscheinlich auch das Auge. Wenn ich davor stehe, mag ich auch nicht zu lange Zeit vergeuden.

#15 Über Pünktlichkeit – ein Seufzer [NaBloPoMo]

Ich bin daran gewöhnt, bei Trends nicht die Erste zu sein. Ich habe noch Happy Hippo Ü-Ei Figuren getauscht als längst die Krokodile angesagt waren. Als ich bei den Krokodilen war, hätte ich mich für Jungs interessieren müssen. In letzter Zeit dämmert es mir, dass ich wohl wieder hinterhinke beim neuesten Hype: nie pünktlich zu sein. Ich dachte, ich hätte dieses Problem mit meinen 20ern hinter mir gelassen. Damals war ich gern pünktlich, aber durchaus informiert über die soziale Konvention nie um 20 Uhr aufzutauchen, wenn man um 20 Uhr zur Party eingeladen war.

#2 Weggabelung [NaBloPoMo]

Gestern ging es um Blogs, der Schreibimpuls heute lautet: Wann musste ich in der Vergangenheit eine große Entscheidung treffen? Und wie hätte sich mein Leben verändert, wenn sie anders ausgefallen wäre? Ein anderes Leben also. Die Frage nach der großen Entscheidung fragt also wirklich nach einer richtig großen Entscheidung. Da zählt nicht das eine Mal, als ich versuchte, ein dreiviertel Jahr Vegetarierin zu sein. Was sagt das jetzt über mich aus, dass mir nichts wirklich einfällt?

Ein leicht verspäteter I’m back – Post

Manchmal, in ganz schwachen Momenten fehlender Selbsterkenntnis, frage ich mich, wieso ich eigentlich während meiner Schwangerschaft oder wenigstens in der Elternzeit kein erfolgreiches Cupcake-Startup oder wenigstens einen Onlineshop hochgezogen habe. Für von Merinoschafen aus der eigenen Wolle handgeklöppelte Babydecken oder sowas in der Art. Nicht mal für ein popeliges Onlinemagazin hat es gereicht. Sogar den Blog habe ich nach der Elternzeit gestartet. Das ist nicht nur betrüblich sondern vor allem mir selbst komplett unverständlich. Denn bereits 2012 hatte sich das Konzept des Power Maternity Leave breit gemacht. Ich hätte mich also darauf einstellen können. 

Ein gänzlich unironischer Text über meinen Feminismus

Jetzt habt ihr geklickt & freut euch auf ganz viel Ironie, oder? Irgendwas mit Butter, Lippenstift oder Frauengeschenken in Weihnachtskatalogen vielleicht? Heute nicht, meine Lieben. Und das kam so. Kato vom Blog Innocent Glow hatte eine super Idee zu einer Blogparade. Eine so tolle Idee, dass es die erste Blogparade ist, bei der ich mitmache. Blogger & Bloggerinnen verteilen untereinander Themen & zwar solche, die über den eigenen Tellerrand hinausgehen. Nicht das, worüber man sonst so schreibt. Veröffentlicht werden alle Texte am 1. Mai, die ganze Liste findet ihr bei Kato. Ich habe Wibke (die „in Ghana ihr Herz verloren hat“) vom Reise- & Lifestyleblog Sonnenstrahlenmomente gebeten, über ghanaische Frauenbilder & Schönheitsideale zu schreiben & freue mich schon auf den Text. Leah (ihr Blog heißt Splitter vom Glück – dass das alles dicke Leseempfehlungen sind ist klar, oder?) durfte für mich überlegen. Sie schrieb mir: Was bedeutet Feminsmus heute? Was bedeutet er (eigentlich ironisch, dass der Genus von Feminismus männlich ist) für dich persönlich? Oder anders formuliert, was bedeutet es heute, eine Feministin (falls du dich als …