Leben & Lesen
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Werte Leser & Leserinnen, ich hätte da eine Frage.

Vor kurzem wurde kommentiert, dass ziemlich viele Sätze von mir in einem Post mit Ich anfingen. Nicht nur deshalb geht es heute um euch. Je länger es den Blog gibt, desto mehr tolle KommentatorInnen gibt es hier. Ab & zu erfahre ich dann auch etwas über euch.Das ist immer spannend & bringt den schönen Nebeneffekt, dass nicht nur ihr mich immer ein Stückchen besser kennen lernt. Deshalb starte ich heute mit der ersten LeserInnenfrage einen Testballon. Ich stelle euch eine Frage, die ich vorher auch selbst beantworte (So kurz ich es hinbekomme, es geht ja um euch.) & ihr dürft/könnt/sollt auch etwas dazu sagen. Unten in den Kommentaren.

Los geht’s mit: Wann hast du ein Ereignis so richtig herbeigesehnt? Nicht besonders tiefgründig, aber tatsächlich die Frage, die mir zuerst in den Kopf kam.

Eine korrekte & nachvollziehbare Antwort wäre wahrscheinlich so etwas wie die Geburt meines Kindes. Wenn ich aber wirklich darüber nachdenke, wann ich etwas nicht erwarten konnte. So richtig mit körperlichen Schmerzen, Herzklopfen bis zum Hals & einer Intensität, die alles andere ausblendet, dann war das tatsächlich das erste Verliebtsein. Und die Erwartung endlich wahrgenommen zu werden. (Selbst die Initiative ergreifen ist nichts für 13jährige.) Ich kann mich genau an das eine Lied erinnern, dass immer lief, an die bangen Blicke aufs Handy, an den schnelleren Herzschlag, wenn die SMS einging. Die Liebe blieb übrigens unerwidert, was sicher auch dazu beitrug, dass sie sich tief in mein emotionales Gedächtnis gebrannt hat. Aber, Funfact am Rande, an seinen Namen kann ich mich nicht mehr erinnern.

Und jetzt seid ihr dran. Ich freu mich drauf.

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4 Kommentare

  1. Das ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen, das mit dem Ich-Satzbeginn. Aber ich nehme an, ein bisschen ich ist doch auch ganz normal, wenn man eben über sich selbst und seine Gedanken bloggt.

    Herbeigesehnt, so richtig?

    Das klingt wahrscheinlich ziemlich negativ, aber in der letzten Zeit waren es die Enden von etwas. Vor Weihnachten das Ende der Überstunden, die wir zwei Wochen lang schieben mussten. Was habe ich mich gesehnt danach, bis sechs Uhr schlafen zu können anstatt nur bis fünf. Wochenenden sehne ich auch immer herbei. Heute schon wieder das nächste…

    • Erste! Und vielen Dank für die schöne Antwort. 5 Uhr ist schlimm, alles vor 6:30 Uhr verlangt mir viel ab (& leider zu oft Routine mit Kind).

  2. Julia sagt

    Ich sehne nach einem Umzug zur Zeit neue Freundschaften herbei, richtige sind ein Geschenk.

  3. Maria Brandmair sagt

    Schöne Idee, nicht so tiefsinnig freue ich mich gerade auf meinen Frühstücksbrownie.

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