Kinder & Küche, Leben & Lesen
Kommentare 4

Kochkurs heute: Berufstätige Mutter à la minute

Liebe Hobbyköche und Freunde der kleinen kulinarischen Abenteuer,

heute stellen wir ihnen einen Klassiker der einheimischen Küche vor. Trotz seiner großen Verbreitung scheint dieses beliebte Gericht so manchen Liebhaber traditioneller Küche immer wieder neu mit seiner Existenz zu überraschen. In vielen Variationen und unter unterschiedlichen Namen bekannt, finden Sie hier das gängige Grundrezept. 

Oberstes Gebot ist die sorgfältige Auswahl der Zutaten. Als Grundmasse ist eine Frau notwendig. Die im Rezept vorgeschlagene Veredelungsform Mutter wird landläufig gern als hochwertigste Ausführung angesehen, unterscheidet sich aber tatsächlich in Aufzucht und Pflege nur noch marginal von verwandten Schwesterprodukten wie Hausfrau oder Karrierefrau.

Zubereitung:

1. Die Mutter (Frau gespickt um die Anzahl der gewünschten Kinder) vorsichtig klopfen und bemehlen. Zu beachten: Dem allgemeinen Geschmack nach verliert das Gericht mit steigender Anzahl an Kindern deutlich an Qualität.

2. Unter ständigem Rühren die Arbeitsstelle hinzufügen. Theoretisch sind der Kreativität hier kaum Grenzen gesetzt. Gehalt und Position dürfen allerdings nie die der Mutterschaft vorangegangenen Aufzuchtbedingungen übersteigen. Insbesondere für unerfahrene Köche liegen hier die Fallstricke des Gerichtes. Daher wird die tiefgekühlte Teilzeitvariante empfohlen, um ein qualitativ hochwertiges Endprodukt sicher zu stellen.

3. Ausgiebig mit der Marinade aus Selbstzweifeln und Ideologie bestreichen. Man findet sie heute nicht nur in Fachgeschäften der Kulinarik sondern kann sie praktisch überall kostengünstig erwerben. Für ein besseres Ergebnis gern auch über Nacht einziehen lassen.

4. Gesamtgesellschaftliche Eihülle aus Vereinbarkeitsdiskussion, Kinderbetreuungsangebot und Familienhilfen (Zutaten können nach Saison variieren) herstellen und die Mutter gut darin einschlagen.

5. Bei geringer Temperatur im Ofen sehr lange garen.

6. Für die finale Würzung sollten gute Ratschläge nicht zu sparsam verwendet werden.

Immer heiß servieren.

Notiz: Für Kochanfänger empfehlen wir das ähnlich gelagerte Rezept „arbeitender Vater“. Es überrascht durch eine noch einfachere Zubereitung (Vater und Berufstätigkeit gut verrühren. Fertig.)

Foto: By Ewan Munro from London, UK (Patatas bravas  Uploaded by tm) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someoneShare on Google+

4 Kommentare

  1. Pingback: Corinne und das Makellosmag | Das Featurette Blog

  2. Pingback: Es ist ein Viagra, Haarausfall, heiße Mädchen-Montag | makellosmag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.