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Die Mhms der Woche..Beyonce erobert die Welt und It’s the biology, stupid!

Kurz kommentiert.Was uns diese Woche ein Mhm…?! entlockt hat.

BEYONCE überall: Auf dem TIMES Cover zu den 100 einflussreichsten Menschen sowieso. (Aber wieso in Unterwäsche?) Und dann macht sie sich (mal wieder) auf, um Beautystandards zu hinterfragen. Der Jubel reißt nicht ab. Wir sind uns noch nicht sicher: Nächste Madonna? Nächste Simone de Beauvoir? Oder gewinnbringende Nutzung eines Mainstream-Feminismus? (siehe DOVE-Werbung mit echten Frauen). Und finden wir das blöd oder gut? Wir überlegen noch und machen erstmal Mhm… 

THE ATLANTIC titelte bereits letzte Woche Closing the Confidence Gap. Warum sind so viele Frauen inklusive der wirklich Erfolgreichen unsicher, werben weniger für sich und ihre Erfolge und trauen sich weniger zu als Männer in vergleichbaren Positionen?
Mhm… Für unser Empfinden zu viel Biologie und Geschlechterstereotype – so sind die Männer, so sind die Frauen.

Einige Zitate:

We also began to see that a lack of confidence informs a number of familiar female habits.Yet male and female brains do display differences in structure and chemistry, differences that may encourage unique patterns of thinking and behavior, and that could thereby affect confidence.(…) You could say the same about hormonal influences on cognition and behavior. (…) By supporting the part of the brain involved in social skills and observations, estrogen seems to encourage bonding and connection, while discouraging conflict and risk taking—tendencies that might well hinder confidence in some contexts.

Gähn… Genetisch und hormonell gefangen, diese armen sozialen Kümmerwesen. Schlussfolgerung: Frauen müssen männlichere Eigenschaften kultivieren (z.B. mehr sportliche Aktivitäten bei denen sie Wettbewerb und Scheitern und Aufstehen lernen).

What a vicious circle: girls lose confidence, so they quit competing, thereby depriving themselves of one of the best ways to regain it.

Mhm… Vielleicht sind es die patriarchalischen Grundstrukturen? Vielleicht die Tatsache, dass wir VIEL ZU VIEL Geschlechterstereotype fördern (wie der Artikel)? Und das allen nichts bringt?

Und in der EMMA lernen wir zum Thema Diäten:

  1. Bereits durch die Lektüre EINES Diätbuches kann man/frau in die Magersucht rutschen.
  2. Es gibt auch bei der EMMA das bewunderte Fabelwesen, das ALLES essen kann und einfach NICHT zunimmt.
  3. Salatkonsum = gesellschaftliche Ächtung der Peergroup. Hierauf ein Dreifach Mhm…

Unser TALKSHOWBAROMETER entfällt wegen Ostern.

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